Hersteller erschweren die Reparatur

 

Mit nassen Haaren möchte wohl niemand aus dem Haus gehen.

 

Doch gerade in solchen Momenten streikt der Föhn. Wer jetzt glaubt, dass man nur ein paar Schrauben lösen muss, um das Problem zu lösen, denkt falsch. Das ist kein Einzelfall, vor allem bei Kleingeräten kommt es oft vor, dass man diese nicht zerstörungsfrei reparieren kann. Sehr oft sind die Bauteile verklebt und ohne Schrauben montiert. Damit man diese Produkte aufbekommt, muss man sie mit Gewalt aufbrechen.

Selbst geübten Bastlern wird es so unmöglich gemacht, eigenständig Reparaturen vorzunehmen. Viele Hersteller bauen Hindernisse auf, das schadet nicht nur den handwerklich geschickten Käufern, sondern auch dem Wettbewerb auf dem Reparaturmarkt. Dies ist nicht nur nachteilig für den Konsumenten, sondern auch für die Werkstätten, die sich auf die Besuche hier Reparatur von Haushaltsgeräten spezialisiert haben.

Die Hersteller argumentieren, dass es auf diese Weise sicherer ist. Darüber hinaus stellen nur sehr wenige Firmen die Reparaturanleitung zur Verfügung und wenn sie dies tun sollten, dann nur an Vertragswerkstätten. Doch auf was muss man achten, wenn man seine Haushaltsgeräte selbst reparieren möchte?

Zunächst sollte man darauf achten, dass die Geräte sich leicht öffnen lassen. Das erkennt man, wenn man das Gerät umdreht und an der Unterseite kleine Schrauben mit normalem Schraubenkopf findet. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass man das Gerät leicht und zerstörungsfrei öffnen kann. Außerdem ist ein Blick in den Karton sehr hilfreich, denn die Bedienungsanleitung verrät, ob der Hersteller Ersatzteile zur Verfügung stellt oder, ob es sogar einen Reparaturservice gibt.

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